Mittwoch, 17. September 2014

Jahresabschlüsse schneller vorlegen: Wie Intercompany-Prozesse effektiver werden

Immer mehr Konzern-CFOs erkennen Optimierungsmöglichkeiten bei der Abstimmung der Intercompany-Beziehungen auf Ebene der Einzelgesellschaften (Entities). Sehr oft stellt die IC-Abstimmung einen gravierenden Engpass bei der Erstellung des Konzernabschlusses dar. Das muss so nicht sein. Durch die Optimierung von Abstimmungs-Prozessen und vorgelagerten IC-Prozessen wird der Abschlussprozess schneller. Gleichzeitig steigt die Qualität der Finanzdaten.


Bereits im  September 2008 brachte es die vielbeachtete Studie zur Optimierung von Reportingprozessen "SmartCloseSurvey" von PricewaterhouseCoopers AG (PWC) ans Tageslicht: Das größte Optimierungspotential zur Verkürzung der Abschlusszeiten liegt in der Intercompany-Abstimmung. Davon waren 49% der befragten 170 Unternehmen überzeugt. Wir berichteten.

Fast genau 6 Jahre später zeigt die Praxis, dass die Abstimmung und Konsolidierung der konzerninternen Leistungsbeziehungen in vielen Konzenen immer noch einen Hauptengpass der Abschlusserstellung in Finanzabteilungen darstellt. Häufig ist festzustellen, dass beträchtliche Personalkapazitäten sowohl auf Einzelgesellschafts- (Entity-) als auch auf Konzern-Ebene mit der Abstimmung der IC-Differenzen beschäftigt sind. Dabei ist doch jedem klar, dass diese an anderer Stelle sinnvoller und wertschöpfender eingesetzt werden könnten.

Weshalb steigt aktuell die Beachtung der IC-Abstimmungsprozesse im Rahmen der Abschlusserstellung durch Finanzabteilungen:

  • Immer stärker verzahnte internationale Wertschöpfungsketten führen zu einer steigenden Anzahl an IC-Transaktionen;
  • Unternehmens-Zukäufe führen zu
    • heterogenen Systemlandschaften
    • unterschiedlichen Kontenplänen
    • unterschiedlichen Accounting-Prozessen;
  • Steigende Geschäftsmodellkomplexität;
  • Zunehmender Druck von Seiten der Finanzmärkte in Richtung schnelle Jahresabschlüsse
  • Immer höhere Qualitätsanforderungen an den Konzernabschluss stellen CFOs bei der IC-Abstimmung vor große Herausforderungen.

Die althergebrachten Intercompany-Prozesse, die wir im Rahmen unserer Prozessberatung in Konzernen immer wieder feststellen müssen, können dem Ziel eines schnellen, kostengünstigen und zudem qualitativ hochwertigen Konzernabschlusses häufig nicht gerecht werden.

Folgende Schwachstellen der Intercompany-Prozesse stellen wir leider immer wieder fest:

  • Einsatz von MS Excel oder MS Access;
  • die Konzern-Zentrale übernimmt die Hauptaufgaben im Intercompany-Prozess, statt nur zu beobachten und bei Problemen mitzuhelfen;
  • vergeblicher Versuch, das Dispute Management per Telefon, E-Mail und/oder Fax abzubilden;
  • ineffiziente manuelle Abstimmungsprozesse;
  • mangelnde Transparenz auf Seiten der Konzern-Zentrale sowie der Einzelgesellschaften hinsichtlich
    • bestehender Differenzen und deren Ursachen,
    • des Realtime-Stands der Abstimmung in der aktuellen Periode,
    • der Einhaltung bereits definierter Regeln;
  • fehlende Logik der Anbindung und Integration der heterogenen ERP-Landschaft bzw. der vor- und nachgelagerten Systeme;
  • Vernachlässigung von Mitarbeiterschulungen bzw. keine intuitiv zu bedienenenden Tools

intercompanyWEB löst die Schwachstellen im IC-Prozess schnell und einfach

CFOs müssen jetzt die Abstimmungsprozesse automatisieren


Um diesen und anderen Schwachstellen zu begegnen, sollten verantwortliche CFOs der Entstehung von Intercompany-Differenzen wo möglich bereits durch die Optimierung der dem eigentlichen Abstimmungsprozess vorgelagerten Prozesse entgegenwirken. Die Entstehung von Intercompany-Differenzen lässt sich so aber nur einschränken. Eine komplette Vermeidung ist dadurch nicht möglich.

Für alle verbleibenden Differenzen sollten CFOs jetzt einen automatisierten Intercompany-Abstimmungsprozess einführen. Zur effizienten Gestaltung der IC-Prozesse bietet sich die Einführung einer webbasierten Softwarelösung wie z.B. intercompanyWEB an, die mittels nahezu automatisierter Intercompany-Abstimmung auf Salden- oder Belegebene in Transaktionswährung maßgeblich zur Beschleunigung des Abstimmungsprozesses beiträgt.

Ihr Nutzen des Einsatzes der Software intercompanyWEB?

  • Einbindung der Tochtergesellschaften in den Abstimmungsprozess,
  • automatische Abstimmung in Transaktionswährung,
  • Beibehaltung der individuellen Kontenpläne der Gesellschaften möglich,
  • uneingeschränkte Währungs- und Sprachvarianten möglich,
  • Transparenz sowohl für die Gesellschaften, als auch für den Konzern,
  • einfaches Berechtigungskonzept, intuitive Bedienung, minimaler Schulungsaufwand,
  • rein WEB-basierte Technologie,
  • Einführungszeit von wenigen Tagen, inklusive Installation und Schulung,
  • optimales Preis-Leistungsverhältnis,
  • geeignet für mittelständische bis große Konzerne.

Die intercompanyWEB-Matrix sorgt für Transparenz im Intercompany-Prozess


Unsere Referenzen zeigen: Die genannten Maßnahmen helfen CFOs dabei, Optimierungspotentiale auf dem Weg zum Fast Close oder Quality Close zu heben und somit eine Beschleunigung des Abschlussprozesses zu erreichen. Gleichzeitig verbessern Sie damit die Finanzdatenqualität erheblich.


Ich freue mich auf Ihre Projektanfragen. Fordern Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

Ihr Thomas Ströbele

Thomas Ströbele